ASAT, der Wasser- und Abwasserbetrieb von Antalya, hat am 7. Oktober eine Ausschreibung für die Erweiterung der Kläranlage in Mahmutlar durchgeführt. Zum selben Paket gehört neue Ausrüstung für die Vorreinigung in der Kläranlage von Gazipaşa. Die Arbeiten sind auf 457,5 Millionen türkische Lira veranschlagt. Den niedrigsten Preis, 390,98 Millionen Lira, bot eine Bietergemeinschaft aus ACD Mühendislik und Uygur Yapı. Die Angebote werden noch geprüft, ein Vertrag ist bisher nicht unterschrieben.
Die Anlage in Mahmutlar ist für 20.000 Kubikmeter Abwasser pro Tag ausgelegt. In den Projektunterlagen begründet ASAT den Umbau so: Im Stadtteil leben mehr Menschen dauerhaft, es kommen mehr Touristen, die Technik ist verschlissen, und von der Anlage geht Geruch aus. Die beiden bestehenden Belebungsbecken erhalten Membranmodule für 25.000 Kubikmeter pro Tag, dazu kommen zwei UV-Desinfektionsanlagen, drei Dekanter zur Schlammentwässerung und fünf Gebläse. Laut Ausschreibung sind für den Bau 240 Tage ab Übergabe der Baustelle an den Auftragnehmer vorgesehen.
Wer eine Wohnung kauft, schaut meist auf das Meer, die Geschäfte und die Straßen und denkt an die Kanalisation erst, wenn im Sommer etwas nicht funktioniert. Dabei hängt jedes neue Haus in Mahmutlar, ob fertiggestelltes Projekt oder eine der Wohnanlagen im Bau, an derselben Anlage. Das Gebäude samt Anschlussleitungen errichtet ein Bauträger in der Türkei, für die Menge an Abwasser, die die Kläranlage aufnehmen kann, ist dagegen ASAT zuständig. Wer im Katalog eine Wohnung aussucht, sollte nach dem Anschluss des Hauses an die Netze genauso fragen wie nach der Entfernung zum Strand.











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