Das Erdbeben in Istanbul ereignete sich am 23. April 2025. Die Stärke des stärksten Bebens betrug 6,2 auf der Richterskala. Nach dem ersten Beben wurden 200 schwächere Nachbeben registriert. Obwohl es keine Todesopfer gab, wurden mehrere hundert Menschen ins Krankenhaus eingeliefert.
Viele Einwohner begannen daraufhin, nach neuen, erdbebensicheren Häusern zu suchen. Einige Verkäufer nutzten die Panik aus und erhöhten die Immobilienpreise drastisch. Als Reaktion auf diese Praxis verhängte das Handelsministerium Strafen in Höhe von rund 380.000 Dollar. Diese sollen Personen treffen, die nach der Naturkatastrophe die Mieten und Immobilienpreise erhöht haben. Die Behörden werden den Immobiliensektor weiterhin überwachen und Maßnahmen gegen ausbeuterische Praktiken ergreifen.
„Wir werden die Entwicklungen im Immobiliensektor weiterhin beobachten und vorbeugende Maßnahmen gegen ausbeuterische Praktiken ergreifen, die den Bürgern schaden“, heißt es in einer offiziellen Erklärung. Der Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, Murat Kurum, wies darauf hin, dass etwa ein Drittel der 1,5 Millionen vom Erdbeben betroffenen Gebäude in Istanbul „dringend saniert werden müssen – und wir dürfen in dieser Frage keine Zeit verlieren“.










