Im sonnigen Alanya, der Perle der türkischen Mittelmeerküste, hat eine neue Entwicklungsphase begonnen. Der Bürgermeister der Stadt, Osman Tarık Özçelik, stellte einen Plan vor, der verspricht, den Ferienort nicht nur im Sommer, sondern auch in den anderen Jahreszeiten attraktiv zu machen. Das sind nicht nur Worte – bei einer speziellen Präsentation im Hotel Kaila Beach kamen Vertreter der Behörden, Reiseveranstalter und der Öffentlichkeit zusammen, um den Veranstaltungskalender für das kommende Jahr zu besprechen.
Die Idee ist einfach, aber für die Türkei revolutionär: jeden Monat mit spannenden Veranstaltungen zu füllen, von Sportwettbewerben bis hin zu Kulturfestivals. Im Winter gibt es Gastronomiemessen und Wellnessprogramme, im Frühling Kunstausstellungen, im Sommer Beachvolleyballturniere und im Herbst Musikkonzerte. So ist beispielsweise im Mai ein kostenloses Konzert des berühmten Goran Bregović geplant und im Oktober ein Festival tropischer Früchte. All dies wird in die Pakete der Reiseveranstalter integriert, damit Touristen ihre Reisen im Voraus buchen und nicht spontan entscheiden.
Özçelik betont: „Wir zerstören nicht das Alte, sondern entwickeln es weiter. Alanya wird zu einer Marke, wo Tourismus das ganze Jahr über stattfindet.“ Partner – vom Kulturministerium bis hin zu lokalen Verbänden – werden dabei helfen, die Pläne umzusetzen. Es wurde bereits ein Antrag für ein Kompetenzzentrum für Beachvolleyball bei der FIVB gestellt, und Veranstaltungen wie das Jazzfestival werden durch Sponsoren unterstützt.
Der wirtschaftliche Effekt ist offensichtlich: höhere Hotelauslastung in der Nebensaison, Zufluss von Investitionen in Immobilien, Stärkung der lokalen Wirtschaft. Die Stadt investiert in die Infrastruktur – von neuen Sportarenen bis hin zu Umweltprojekten. Dies ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung, bei der Natur und Kultur in Harmonie sind.
Für die Einwohner und Gäste von Alanya verspricht das Jahr 2026 spannend zu werden. Wenn der Plan funktioniert, wird der Ferienort ein neues Niveau erreichen und nicht nur Strandurlauber, sondern auch Liebhaber aktiver Erholung anziehen. Wir bleiben dran – vielleicht ist dies ein Modell für andere Regionen der Türkei.











